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Laufräder damals und heute

Die Entstehung des Laufrads geht auf einen Entwurf des badischen Erfinders Karl von Drais zurück, der die Draisine um 1817 vorgestellt und 1818 zum Patent angemeldet hat.

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Laufräder begeistern

Die ersten dieser Kinderlaufräder waren aus Holz, verbreitet sind nun solche mit Rohrrahmen aus Stahl oder Aluminium, seltener werden Rahmen aus glasfaserverstärktem Kunststoff (Spritzguss) angeboten.

Laufräder sind – als Vorstufe zum Tretroller – für Kinder ab einem Alter von etwa zwei bis zweieinhalb Jahren geeignet und werden meist bis einschließlich fünf Jahre genutzt.

Warum ein Laufrad?

Wir sehen sie überall: die kleinen Zweiräder, mit denen bereits die Jüngsten an den Zweirad-Spaß herangeführt werden.

Neben der Freude an der Bewegung, gibt es 3 wesentliche Gründe, warum jedes Kind ein Laufrad haben sollte.

Alle Informationen erhalten Sie in unserem kostenlosen Ratgeber, den Sie hier anfordern können

  1. Der Gleichgewichtssinn

    Durch die hintereinander angeordneten Räder ist das Gefährt seitlich instabil. Damit die kleinen Fahrer nicht umkippen, ist es wichtig, dass ihre Füße auf beiden Seiten bis auf den Boden reichen.
    Voraussetzung dafür sind die richtige Rahmenhöhe sowie ein höhenverstellbarer Sattel. Auch der Lenker sollte sich verstellen lassen.
    Anfangs haben die Füße permanent Bodenkontakt. Das Laufradeln ähnelt dann eher einem etwas schwerfälligen Gehen. Bereits nach kurzer Zeit gelingt es den Kindern jedoch, sich mit nur einem Fuß auf dem Boden in der Waage zu halten. Fortgeschrittene rollen dann zeitweise ganz ohne Zuhilfenahme der Füße.
    Das dafür erlernte Gleichgwichtsgefühl ist die Grundlage für das Fahrradfahren

  2. Orientierung im Straßenverkehr

    Eine der wesentlichsten Erfahrungen stellt die Rücksichtsnahme auf andere Passanten sowie das Gefühl für die eigene Geschwindigkeit dar. Der kontrollierte Beginn des Laufradfahrens ist ideal, um das neue Terrains zu erfahren.
    Auch auf dem Gehweg gibt es bereits die ersten Regeln, die es zu beachten gibt.
    Spielerisch werden erste Routinen, wie bspw. das Rechtsfahren erlernt. Gerade für die Fahrt auf frequentierten Gehwegen empfiehlt sich eine Klingel. Schnell folgt das bewusste Beachten des Straßenverkehrs. Das Verhalten an Ampeln sowie das achtsame Benutzen von Fußgängerüberwegen.

  3. Eigenverantwortliche Fortbewegung

    Sobald die Kinder sicher mit dem Laufrad fahren können, werden sie es regelmäßig einfordern. Ob ein kurzer Abstecher zum Spielplatz oder als Begleitung zum fußläufig erreichbarn Supermarkt: die Kinder haben Spaß am Radeln und sind stolz auf diese neuen Fertigkeiten. Sie sollte es den Kindern häug ermöglichen, denn dies zahlt umso mehr auf die Punkte 1. und 2. ein.

Hier geht es zur TOP-Empfehlung 2018

 

Die Kaufkriterien

Das Angebot an Laufrädern ist schier endlos. Um in diesem Dschungel einigermaßen den Überblick zu wahren, erfahren Sie nun die wesentlichen Kriterien. Diese bilden stets die Grundlage unserer Tests und den hier beschriebenen Empfehlungen.

Über allem steht die Ergonomie!

Gerade für die Beginner ist ein tiefer Einstieg ratsam. Je einfacher die Kinder aufsteigen können, desto schneller können sie eine sichere Sitzposition einnehmen. Spezielle Laufradsättel sind ergonomisch geformt und unterstützen die kindlichen Laufbewegungen. Je nach Rahmenform, variiert der Sattel-Lenker-Abstand. Dieser sollte möglichst eine Unterarmlänge inkl. Hand betragen. Essenziell für die individuellen Anpassungen sind höhenverstellbare Sattel und Lenker.

Das Gewicht ist in den meisten Fällen stark optimiert. Nahezu alle Laufräder kommen mit einem Buttogewicht von unter 5kg aus. Die Spitzenreiter liegen sogar im Bereich von 3,5kg. Bei allen Versuchen, das Gewicht zu reduzieren, darf die Stabilität nicht leiden. Auch hier entscheidet der Praxistest. Gerade auf unwegsamerem Geläde werden Schwächen schnell aufgedeckt.

Der Klassiker aus Holz – Design-Sieger 2018

Laufrad-Test-2018

Vespa-Wanda – Design-Sieger 2018

Einige Hersteller statten neuere Modelle mit Handbremsen aus. Diese Vorderradbremsen werden vom Deutscher Verkehrssicherheitsrat aufgrund der Sturzgefahrjedoch nicht empfohlen. Dazu passen die Erfahrungen aus der Praxis, dass der Bremshebel schwer erreichbar ist – die Griffweite ist schlichtweg zu groß. Zudem ist die Griffkraft der meisten Fahranfänger nicht ausreichend, um einen geeigneten Bremseffekt zu erzielen. Auch wir raten zu Modellen ohne Handbremse bzw. lassen diese “Funktion” in unseren Bewertungen unberücksichtigt.

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